Silvana und Marlo

 

Senta

(...nur ein Schäferhund ist ein guter Hund...)

 

Anoushka (Nounou)

(...nur ein Labrador ist ein dicker Hund...)

 

Lenny

(Stellvertretend für mehrere Katzen)

 

... und das geliebte Federvieh

 

Pferdehaltung zu Hause? Geht das?

Unsere Pferde wohnen von Mai bis Oktober ausschließlich draußen auf einem guten Hektar Land. Auch im Winter haben sie täglich mehrere Stunden Auslauf und werden selbstverständlich regelmäßig geritten, longiert oder auf sonstige Weise zur Arbeit und zum Nachdenken gebracht. Denn nicht nur körperliche Bewegung ist wichtig für ein Pferd - für ein zufriedenes und ausgeglichenes Pferdedasein muss auch der Grips trainiert werden. Viel Platz, Licht und frische Luft im Stall, rund um die Uhr der Kontakt zueinander, gutes Futter, regelmäßige Körper- und Hufpflege, all das ist nötig, um aus einem Pferd ein glückliches Pferd zu machen. Wir empfehlen jedem, der davon träumt, seine Pferde zu Hause zu halten, sich sehr genau zu überlegen, ob er dies alles allein und ohne die Unterstützung und Versorgung in einem Profi-Reitstall leisten kann. Manchmal ist all dies gar nicht so leicht und oft auch sehr anstrengend. Eines allerdings steht fest: Es gibt nichts schöneres, als aus dem Fenster zu schauen und den eigenen Pferden nebenan auf der Weide beim Grasen zuzusehen.

 

Hühner im Garten?

Warum nicht? Auch ein Huhn ist ein freiheitsliebendes Tier, was besonders dann zu spüren ist, wenn aus unterschiedlichsten Gründen ab und zu zu mal Stallpflicht herrscht. Dann wird nämlich lautstark protestiert. Natürlich haben wir mehrere Hühnerställe mit Bruthöhlen, Sitzstangen und sonstigen Dingen, die ein Hühnerherz höher schlagen lassen, aber die Gatter und Türen sind stets offen. Des nachts hält sich Familie Chick dann doch lieber im Innenbereich auf. Ein jeder hat seinen festen Schlafplatz, denn alles geht sehr geordnet zu beim lieben Federvieh. Sobald die Hähne beschließen, es sei an der Zeit aufzustehen, geht es hinaus in die Freiheit. Allerdings beträgt der Radius der Hühnerfreiheit bloß gerade mal 40 Meter, denn weiter kann ein Huhn nicht gucken und geht deshalb niemals so weit weg, dass die Heimat aus dem Blickfeld gerät. Ein Kräutergarten würde in unserem Garten zwar keinen Nachmittag überleben, aber die Blumen bleiben stets verschont... die meisten zumindest. Wenn wir irgendwann einmal einen Kräutergarten haben wollen, so wird der eben eingepfercht, zu seinem eigenen Schutz.

 

Wie Katz' und Hund?

Man hat schon von Schäferhunden gehört, die Katzen jagen und schlimmeres. Man hat auch schon von Katzen gehört, die Hunden so einiges entgegen setzen und blutige Hundenasen verursachen können. Aber es gibt sie: Die relativ friedliche Koexistenz beider Tierarten. Seit frühester Jugend an sie gewöhnt, ist unsere Schäferhündin Senta eine wahre Katzenfreundin. Was die zuverlässige Freundschaft betrifft, ist auf die Katze im Allgemeinen natürlich nicht ganz soviel Verlass, und auch unser kätzisches Sechserpack macht da keine Ausnahme. Zu unberechenbar und wechselhaft kommt diese Spezies daher, als dass man seine Pfoten für allzeitige Gegenliebe ins Feuer legen könnte. Doch mit ungebrochenem Urvertrauen, allen Kratzern zum Trotz, schreibt Senta allabendlich in Ihr Hundstage-Buch:

Wahre Freundschaft gibt es nur zwischen Hund und Katze!